Meine Sprachreise nach Amerika zusammen mit EF!

Samstag, März 4 | | 0 Kommentare

Nach dem Abitur habe ich mich wie viele andere junge Menschen gefragt: Und was jetzt? Für mich war klar, dass ich für eine gewisse Zeit ins Ausland möchte bevor ich zum Studieren anfange. Da aber sowohl Au-Pair als auch Work&Travel für mich nicht attraktiv waren und ich auch nicht einfach ohne Plan weg wollte, habe ich mich für eine Sprachreise entschieden. Auch schnell viel die Wahl auf Amerika und eine seiner bekanntesten Städte: NEW YORK CITY! Ich wollte einfach etwas erleben und da ist die Stadt, die niemals schläft doch eigentlich perfekt.

Einige Wochen habe ich mich im Internet nach guten Organisationen umgeschaut und bin sehr schnell auf EF gestießen, die mir von Anfang an als sehr vertrauensvoll und profesionell vorkam. Ende 2015 war ich dann auf einem Infoabend von EF, bei der ich schon einige Fragen stellen konnte und viele Informationen bekommen habe. Danach hatte ich viel Kontakt, mit einer netten Beraterin und habe dann meine Sprachreise Anfang des Jahres gebucht.
Dann hieß es für mich: 4 Wochen New York!

Da ich mich selber gefragt habe, ob der Campus, der Unterricht und die Leute passend für mich sind und ob ich mich wohl fühlen würde, habe ich mich beschlossen, meine Meinung über meine Reise für all jene zu schreiben, die auch planen mit EF nach NYC zu reisen. Zur Information: Ich war ab dem 10.07 für 4 Wochen auf dem Campus in New York. 

Der Campus und die Stadt_______________________________________________________
Der Campus liegt in dem kleinen Vorort "Tarrytown" im Westchester County. Die Stadt liegt quasi auf einem Hügel direkt am Hudson River. Mit dem Zug ist man in ca. 40 Minuten am Grand Central, direkt in Manhattan! Tarrytown passt total in das Klischee der "suburbian area" in Amerika. Die Häußer sind alle schnucklig und haben ihre riesigen Verandas. Die Stadt an sich ist zwar traumhaft idyllisch, vor allem der Park direkt am Hudson River, aber doch ein wenig langweilig. Die meistbesuchten Orte waren neben dem Park der kleine Laden 7-Eleven, CVS, Subway und vielleicht noch der Frozen-Yoghurt-Laden! Mehr hat die Stadt aber leider nicht zu bieten (außer viel viel Natur). Nur 10 Geh-Minuten entfernt liegt aber die bekannte Stadt "Sleepy Hollow", zu der man einen kurzen Abstecher machen kann. Der Campus liegt ganz oben auf dem Hügel. Er ist relativ groß, trotzdem kommt man vom einen Gebäude zum anderen in wenigen Minuten. Es gibt 9 Gebäude: Butler Hall, Marian, Rita, Academy, Spellman Auditorium, Gerard, Gaines, St. John und Lugari. Einige davon sind nur Wohngebäude, andere Klassenräume etc.

Die Zimmer____________________________________________________________________
Die Art des Zimmers ist total abhängig vom Gebäude. "Gaines" ist zum Beispiel total modern. Mein Zimmer war in "Gerard". Ich hatte 2 Zimmergenossinen (für ein paar Tage waren wir auch insgesamt zu 4.) Das Zimmer hatte 2 Stockbetten, viele Schränke und einen großen Tisch mit Stühlen. Das Bad wurde sich mit dem Zimmer nebenan geteilt. Obwohl wir 7 Mädchen waren und nur 1 Bad hatten, gab es nie großartig Probleme. Meine beiden Zimmergenossinen waren total nett und wir haben uns sehr gut verstanden. Der einzige Nachteil war, dass wir im 3. Stock waren und es keine Klimaanlage (nur 2 Ventilatoren) gab. Bei tagsüber über 35°C war es nachts teilweise wirklich anstrengend und heiß. Aber auch das haben wir alle irgendwie überlebt und das für ganze 4 Wochen! :) Ich persönlich wollte nicht im Juli/August nach NYC, aber auch das war eigentlich kein Problem, die Hitze war ertragbar.

Die Cafeteria___________________________________________________________________
Die Cafeteria befindet sich in "Rita" und ist wirklich groß. Das Frühstück und das Abendessen sind inklusive und waren wirklich lecker. Es gab immer viel Auswahl und Abwechslung. Manchmal musste man morgens länger anstehen, aber trotzdem hatte man immer genug Zeit. Morgens gab es zB. frisches Obst, Joghurt, Waffeln, Brot, Toast, etc und Abends gab es viel Reis, Nudeln, Pizza aber auch Salat und anderes Gemüse. Auch der Nachtisch, vor allem der Kuchen, war immer sehr lecker. Einmal gab es Abends sogar das Thema „Weihnachten“ mitten im JULI! Es lief Weihnachtsmusik, ein Weihnachtsmann lief rum und verteilte Zuckerstangen und es gab weihnachtliche Deko. Das war verrückt, aber auch witzig.

Der Unterricht__________________________________________________________________
Als ich ankam wurde ich auf das Level "B2.3" eingestuft, was schon sehr gut ist. Nach diesen vier Wochen hatte ich das Niveau C1. Der Unterricht war Abwechslungsreich, aber trotzdem manchmal langweilig. Vor allem wenn man von Anfang an ein höheres Niveau hat erkennt man seinen Lernfortschritt nicht direkt. Aber man lernt das flüssigere Sprechen in der Gruppe und lernt dadurch direkt viele Freunde kennen. Meine Lehrerin (Christine Manning, sie war super!) wuchs in der nächstgelegenen Stadt von Tarrytown auf und war somit Muttersprachlerin. Das fande ich wirklich gut. Am Besten haben mir aber die SPIN-Kurse gefallen, da hatte ich einen wirklich coolen Lehrer, der uns mehr als nur 'Englisch' beigebracht hat. Von ihm habe ich viel über die amerikanische Politik und Kultur gelernt und er hat uns immer ermutigt uns weiterzubilden.

Die Mitarbeiter_________________________________________________________________

Ich kann mich nicht kein bisschen beschweren. Schon bevor ich meine Sprachreise buchte wurde ich von sehr netten und kompetenten Mitarbeitern beraten. Und auch in NYC selber waren alle sehr hilfsbereit und offen. Bei Fragen gab es immer jemand an den man sich wenden konnte und falls man sich mal verloren gefühlt hat, wurde einem immer geholfen.


Mein Fazit___________________________________________________
Alles in allem waren diese vier Wochen eine wunderschöne Zeit. Ich bereue es überhaupt nicht, diese Sprachreise gemacht zu haben. Ich habe so viele neue Leute kennengelernt, konnte die tolle Stadt New York City erkunden und mein Leben genießen. Ich kann es euch nur empfehlen diesen Schritt zu wagen und die Welt zu bereisen! Ich würde aber sagen, dass sich eine Sprachreise erst lohnt, wenn ihr auch mindestens 3 Wochen reist. Am meisten lernt ihr, wenn ihr einfach offen seid und mit Leuten redet. Ich hatte Freunde, die das Sprachniveau B1 hatten und selbst mit denen habe ich mich total gut unterhalten können. Es gibt da keine Vorurteile, jeder lernt in seinem eigenen Tempo und was zählt ist, dass man eine gute Zeit hat! Und mit Freunden hat man das auf alle Fälle!

Bei weiteren Fragen könnt ihr euch gerne bei mir melden! :)

Liebe Grüße
Danielle



 
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